Sehenswürdigkeiten | Gemeinde Reißeck

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Sehenswürdigkeiten

Der Danielsberg als Kultstätte

DanielsbergMitten im Mölltal zwischen Kolbnitz und Penk in der Gemeinde Reißeck liegt, eingebettet in den Hohen Tauern, der Danielsberg. Er ist eine kegelförmige Erhebung mit einer Höhe von 962 m.

Wegen seiner landschaftlichen Einzigartigkeit wurde der gesamte Bergkegel bereits im Jahre 1964 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.

Ein Heiliger Berg mit Tradition durch 6.000 Jahre.

Bereits damals gab es hier eine Ansiedlung von Menschen. Man hat ihre Werkzeuge aus Stein gefunden. Sowie die älteste Kultstätte Oberkärntens - den Schalenstein. Dieser befindet sich auf der Wiese, ca. 60 m vor der Kirche. In seine kleinen, schalenförmigen Vertiefungen wurde bei Kulthandlungen das Opfergut gegeben.

Die Geschichte des Mölltales ist bis ins 18. Jahrhundert eng mit dem Bergbau verbunden. Es ist daher anzunehmen, dass bereits die illyrischen Veneter, die um 1000 v.Chr. nachweisbar sind, im Tauerngebiet nach Eisen suchten.
Um 500 v.Chr. besiedelten Kelten das Gebiet und schurften nach Gold, Silber und Eisen. Es bestand eine keltische Siedlung am Fuße des Danielsberges mit Namen "Eliomonte" und ein Tempel am Danielsberg.

Die Standseilbahn auf's Reißeck

Reisseckbahn Mit der einzigartigen Standseilbahn klettert man
in 3 Teilstrecken bergwärts.

Vom sogenannten "Schoberboden" hat man eine herrliche Aussicht
auf den Großglockner und die Südalpen. Hier befindet sich
auch der Startplatz für Paragliding-Fans.

Anschließend geht es mit der Höhenbahn (übrigens die
höchstgelegene Privateisenbahn Europas) mit gemütlichen 30

Reißeckbahn Reißeckbahn

Standseilbahn Kreuzeck, Ausgangspunkt für Wanderer

Waldgeist   Buffet  Kreuzeckbahn

Die Kreuzeckbahn bringt Sie in 11 Minuten in romantischer Fahrt zur Roßwiese, der rund 1.200 m hoch gelegenen Bergstation der Bahn.

Dort oben erwartet Sie eines der schönsten Bergwandergebiete der Alpen:
die Kreuzeckgruppe, mit einem der markantesten Aussichtsberge der Tauernregion, dem Salzkofel
(2.498 m).

Die Roßwiese ist der ideale Ausgangspunkt für familienfreundliche Wanderungen auf gepflegten Wegen und Touristensteigen, die von wegweisenden mystischen und urig geschnitzten Holzwaldgeistern gesäumt sind.

Sinnige Spruchtafeln auf alten Bäumen laden an schönen Aussichtsplätzen zum Verweilen ein.

Es gibt 5 verschiedene Routen für Almwanderungen, deren Beschreibungen im Touristikbüro und bei der Talstation der Bahn erhältlich sind.

Die Kosten der Berg- und Talfahrten finden Sie hier: PREISLISTE
Kinderkarten gibt es für Kinder von 6 - 15 Jahren, für Kinder bis 6 Jahre ist die Fahrt gratis.
Ermäßigt sind Fahrten für Gemeindebürger der Gemeinde Reißeck und Mühldorf sowie für Gäste mit Gästekarte dieser Gemeinden.

Gruppenermäßigung: bei Gruppen ab 10 Personen - für 1 Person freie Fahrt, für alle anderen Personen ermäßigte Fahrten (nur bei Berg- und Talfahrt!).

Kostenlose Benützung für Inhaber der

KÄRNTEN CARD und KÄRNTEN CARF für EINHEIMISCHE


Kreuzeckbahn
:
Auskünfte: Tel 0664/9046681

Geöffnet von Mitte Juni bis Mitte September
Fahrbetrieb: Montag - Samstag

Fahrintervall in der Zeit von 9.00 bis 17.00 h:
9.oo/10.oo/11.oo/12.oo/13.3o/15.oo/16.oo/17.oo
Zwischenfahrten laut Fahrplan.
Keine Wartezeiten!

Achtung: Sonntag kein Betrieb!

Hundebeförderung nur mit Maulkorb! 

 

Kreuzeckbahn Kreuzeckbahn Kreuzeckbahn Kreuzeckbahn

Der Herkulestempel

Herkuleshof15 v.Chr. besetzten die Römer das Gebiet und hinterließen ihre Spuren, z.B. die Römerstraße und Überreste eines Herkulestempels auf dem Danielsberg. Das wichtigste Zeugnis dafür ist eine Marmorplatte aus ca. 175 n.Chr. auf der Südseite, außen an der Kirche (Foto: Herkules-Tafel).

Mit Sicherheit darf man annehmen, daß es am Danielsberg bereits um 313 n.Chr. eine erste christliche Kapelle gegeben hat. Sie war wohl dem Hl.Daniel geweiht, der christlichen Entsprechung des heidnischen Herkules.

Kirche St. Georg am Danielsberg

DanielsbergDie erste Kirche auf der Bergspitze wurde um 1127 n.Chr. gebaut. Diese Kirche ist um 1510 abgebrannt. Anschließend wurde die Westwand niedergerissen und die Kirche verlängert.

Um 1515 wurde auch das Fresko in der Apsis geschaffen. Es zeigt das Jüngste Gericht. Die meisten Bilder und Statuen stammen aus der Zeit um 1700.

Der heutige, gemauerte Hauptaltar ist barock und wurde wohl um 1633 aufgemauert.
Die alten Kirchenbänke sind zum Teil noch erhalten.

Durch all die Jahrhunderte hindurch diente die Kirche den Bergknappen der Region als Versammlungsplatz. Überall gab es Gold- und Silberstollen, welche jedoch 1600 aufgelassen wurden.
Die Bergmänner wurden Kleinstbauern, doch hielten sie ihrer Kirche die Treue. Daraus entwickelte sich eine Wallfahrt, welche auch heute noch am Sonntag nach dem 23. April (Fest des Hl. Georg) stattfindet.

Die Kirche ist eine der ältesten noch erhaltenen romanischen Kirchen Oberkärntens mit größtenteils ursprünglicher Bausubstanz.

Pro Jahr betreten rund 10.000 Besucher die Kirche, welche ganztags geöffnet ist.

Heute ist die Kirche auch ein beliebter Ort für Feiern, wie Hochzeiten und Taufen. Und an bestimmten Tagen werden Andachten gehalten.

Am Danielsberg

Wiese vor der Kirche Die Wiese vor der Kirche Aussicht von der Kirche Aussicht von der Kirche Blick übers Mölltal Blick nach Kolbnitz übers Mölltal und Drautal bis zur Koschuta Tauernbrücke Sicht hinüber zur Tauernbahnbrücke mit dem Mitterberg und oberhalb der Hattelberg Luftaufnahme Luftaufnahme der Kirche am Danielsberg von Süden Kreuzkapelle Die Kreuzkapelle vor der Kirche Die Wiese vor der Kirche - alljährlich Treffpunkt der Wallfahrer, welche im April den "Georgitag" in der Kirche feiern.
 
Hierher führen auch der Naturlehrpfad Preisdorf und der Jagdlehrpfad Litzldorf, welche die Flora und Fauna der Umgebung zeigen.

Bewirtschaftete Hütten bzw. Berghaus im Reißeckgebiet

Reißeckgebiet
Berghaus Reisseck
Tel 04783 2420

Buffet-Restaurant am Reisseck (Homepage)

Adlerhorst
Tel - wie Berghaus Reisseck

20 Min. Gehzeit von der Bergstation der Reißeckbahn entfernt befindet sich die bewirtschaftete Almhütte "Adlerhorst".Nächtigung ist gegen Voranmeldung für bis zu 24 Personen möglich.

Reißeckhütte
Tel 04733 302

Diese Hütte befindet sich direkt bei der Staumauer des Gr. Mühldorfer Sees.

Zandlacher Hütte - Rieggen Alm
Tel 04783 3128

Die Zandlacher Hütte erreicht man nach einer Wanderung vom Reißeck übers Rieggenthörl, Hochalm, Gaisrücken in die Rieggen Alm.

Mehr unter: Wandern

Almblumen

Poldis Jausenstation - Mernikalm

Poldis JausenstationMit der Panoramabahn Kreuzeck fahren Sie bis zur 1.200 m hoch gelegenen Bergstation. Nach einer 3/4 Stunde leichter Wanderung von der Bergstation Roßwiese aus erreicht man die Mernikalm mit Poldis Jausenstation(1.474 m).

Urgemütliche Hütte mit herrlichem Blick übers Lurnfeld bis zum Millstätter See und bis zum Mittagskogel.

Tel 0664 73 55 95 10

Klinghütte - Mühldorfer Alm

KlinghütteVon der Mernikalm (Poldis Jausenstation, 1.474 m) wandern Sie durch schöne Hochwälder und romantisches Almgebiet Richtung Mühldorfer Alm (1.504 m). Dort befindet sich die bewirtschaftete Klinghütte.

Geboten werden neben der Gemütlichkeit am offenen Kamin Almspezialitäten aus den eigenen landwirtschaftlichen Produkten.

Getreidemühlen und Ölpressen

Die Winklermühle im Sommer Die Winklermühle im Sommer ... Die Winklermühle im Winter ... und im WinterEntlang der Bäche in Kolbnitz befanden sich früher cirka 25 Mühlen, welche von deren Wasserkraft betrieben wurden.
Am Rieggenbach, beginnend von Unterkolbnitz bis ans hintere Ende vom sogenannten Stockerberg und am Zandlacherbach waren die Mühlen angelegt, benannt nach den jeweiligen Ortsteilen, in welchen dessen Besitzer lebten und nach den Hausnamen:
zum Beispiel: Kolbnitzer-, Zandlacher-, Preisdorfer-, Hattelberger- oder Mitterberger Mühlen.
Es bestehen noch die Tauchner Mühle am Zandlacherbach sowie die Gatternig-, die Koller- und die Winklermühle am Rieggenbach.
In mancher dieser 25 Mühlen wurde auch Öl gepresst oder ein Seilantrieb wurde zur Dreschmaschine, welche sich im Wirtschaftsgebäude befand, errichtet.
Ein Echtbetrieb ist bei den noch bestehenden Mühlen am Rieggenbach nicht mehr möglich, da kein Mühlengerinne mehr vorhanden ist, und somit die Wasserantriebskraft fehlt.

Zeit zum Leben
Nationalpark-Region Hohe Tauern