Ansicht mit der MöllZur Geschichte von Kolbnitz
Das Gebiet von Kolbnitz war bis zum Jahre 1124 im Besitz der Grafen von Lurn, Vögten des Bistums Freising bei München.
Anschließend zum Großteil im Besitz der Grafen von Görz, welche die Nachfolger der Grafen von Lurn waren.
1124 wurde der Hauptort der Gemeinde Kolbnitz zum ersten Male urkundlich erwähnt - "Cholomunze".
Der Name ist slawischen Ursprungs und leitet sich vermutlich von "Collmiza" ab, was "kleiner abgerundeter Berg (Ameisenhaufen)" bedeutet.
Kirche St. Jakob
Lage der Kirche St. Jakob
Hochaltar mit Triumphbogen
Barocker Hochaltar
Kirche St. Jakob in Kolbnitz Die Kirche St.Jakob
Im 12. Jahrhundert befand sich in Unterkolbnitz eine Burg mit 2 Türmen. Einen baute man später zum Kirchturm um.
Die spätgotische Pfarrkirche, deren Mauerwerk im Kern vermutlich Reste eines romanischen Vorgängerbaues enthält, wurde im 18. Jahrhundert im Stil des Barock umgestaltet.
An der Nordseite wurde 1744 an das Langhaus ein schmäleres Seitenschiff angefügt.
Die Kirche besitzt drei Altäre. Der rechte Seitenaltar wurde mit der Errichtung des Volksaltares nach dem 2. Vatikanischen Konzil um 1965 an die Nordwand des Seitenschiffes versetzt.
Ein abgefaster spätgotischer Triumphbogen grenzt das Langhaus gegen den Chor ab.
Der Kirchenpatron St. Jakobus der Ältere in der Gloriole bildet die Mittelfigur des barocken Hochaltares aus der Zeit um 1750.



